11 Fragen, 11 Antworten … unsere Trainer stellen sich!

Wir nutzen die spielfreie Zeit, um Euch auch weiterhin Einblicke in unsere Nachwuchsarbeit zu geben. Mit dem Format „11 Fragen, 11 Antworten“ stellen wir Euch nach und nach unsere Trainer, Co-Trainer, Betreuer und Mitarbeiter vor.

Markus Tempel ist als Teil des Trainerteams unserer U17 unter anderem für das Torwarttraining verantwortlich. Ihn hierauf zu reduzieren wäre aber viel zu kurz gegriffen. Er kümmert sich um sehr viel mehr … so ist er zum Beispiel auch in die Kaderplanungen stark involviert.

1.) Wie sah Dein persönlicher Alltag während des Lockdowns aus?

MT: Auf meinen Arbeitsalltag hatte der Lockdown glücklicherweise keinen Einfluss. Ganz im Gegenteil zu meinem privaten Alltag, der sich plötzlich mehr im häuslichen Bereich abspielt. Die eigentlich schon lang anstehenden Gartenarbeiten und Renovierungen im Haus konnten nun frühzeitig erledigt werden, da keinerlei Präsenztermine für den Fußball anstanden. Gleichzeitig konnten aber viele Telefonate bezüglich der Kaderplanung für die künftige U17 in Angriff genommen werden.

2.) Was hat Dir, abgesehen vom Fußball am meisten gefehlt?

MT: Am meisten fehlten mir die sozialen Kontakte zu Freunden und Familie und Unternehmungen wie Restaurantbesuche.

3.) Was macht für Dich den FC Hennef 05 „besonders & gut“?

MT: Hierzu fällt mir als erstes das familiäre, freundliche Umfeld in einem gut geführten Verein ein. Der gesamte Jugendbereich ist zwar extrem leistungsorientiert, hat aber immer die Entwicklung des einzelnen Spielers und der Mannschaft im Blick und als Priorität.

Als besonders empfinde ich den gemeinsamen Trainerraum, in dem alle Trainer sich gemeinsam austauschen können. Gerade durch diese Räumlichkeit wird die familiäre Stimmung ermöglicht und der enge Kontakt zu den Kollegen gefördert.

4.) Die Corona Pandemie ließ nun einige Wochen keinen Trainings- und Spielbetrieb zu. Wie hast Du die aktuelle Situation empfunden?

MT: Ohne Fußball fehlt etwas. Das ist vorher bereits klar gewesen, wurde aber jetzt ganz deutlich. Die Trainingseinheiten, das Arbeiten mit den Spielern und dem Trainerteam fehlten mir sehr.

Gleichzeitig konnte ich beobachten, wie sich das fehlende Training auf meinen Sohn, der in der U13 spielt, ausgewirkt hat. Die fehlende Tagestruktur ohne Fußball und Schule war und ist schwierig aufzufangen. Es führt zu Unzufriedenheit und auch ist es nicht einfach sich alleine und ohne Mannschaftskameraden und ohne Trainer immer wieder zu motivieren. Für uns beide steht fest: Ohne Fußball geht es nicht.

5.) Du trainierst aktuell die Torhüter der U17 beim FC Hennef 05. Hast Du den Kontakt zu den Jungs während der Zwangspause halten können?

MT: Telefonisch und per WhatsApp standen wir in Kontakt. Grundsätzlich bin ich für die Jungs auch jederzeit ansprechbar.

6.) Hast Du den Torhütern Trainingspläne an die Hand gegeben oder wie haben sich “Deine” Keeper fitgehalten?

MT: Neben den für die gesamte Mannschaft ausgegebenen Trainingsplänen habe ich mit den Keepern gemeinsam verschiedene spezielle, mögliche Torwartübungen besprochen. Gleichzeitig sind sich die Jungs aber auch der Eigenverantwortung bewusst, dass Übungen und Trainingsformen für sie wichtig sind und somit auch in Eigenregie gewissenhaft durchgeführt werden müssen.

7.) Würdest Du nach Corona eine Fortsetzung der „laufenden“ Saison befürworten oder sollte man bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs komplett neu starten?

MT: Ich bin ganz klar für eine Abbruch der „laufenden” Saison und einen klaren Schnitt. Durch anstehende Jahrgangswechsel im Jugendbereich zum 01.07.2020 halte ich eine Fortsetzung für nicht sinnvoll. Egal welche Entscheidung getroffen wird (DFB, FVM) es wird nie für alle die richtige Entscheidung sein.

8.) Unabhängig von der noch ausstehenden Verbandsentscheidung zu Frage 7, wie sehen Deine Pläne für die nächste Saison aus?

MT: Ich bleibe dem Trainerteam der U17 unter Max Lunga als Torwarttrainer weiterhin erhalten. Darüber hinaus kümmere ich mich als „Teammanager“ auch um die anfallenden Dinge wie Kaderplanungen, Abläufe und organisatorischen Angelegenheiten, um zu einem reibungslosen Saisonablauf beizutragen.

9.) Wie ist der Stand der Kaderplanungen bei den 2004ern?

MT: Die Kaderplanungen befinden sich in der entscheidenden Phase, wobei es sich aktuell durch die Corona-Krise deutlich schwieriger gestaltet. Spielersichtungen, persönliche Gespräche etc. fallen schließlich weg und sind eigentlich eine wichtige Voraussetzung für eine seriöse Kaderplanung.

Da wir beim FC Hennef 05 über eine ausgezeichnete Scouting-Abteilung verfügen, stehen wir trotz aller Widrigkeiten mit einigen sehr talentierten Spielern in einem regen Austausch und werden sicherlich wieder einen starken und bundesligatauglichen Kader aufstellen können.

10.) Was war Dein bisher schönster Moment, Dein schönstes Erlebnis als Trainer?

MT: Sicherlich gehört hierzu der 1 : 0 Auswärtssieg unserer U17 „auf Schalke” in der letzten Bundesligasaison, da dies ein „Big Point“ im Kampf um den Klassenerhalt war.

In diese Saison waren die Punktgewinne in den Spielen gegen Leverkusen, Schalke, Dortmund schöne Momente, da diese durch tolle und geschlossene Mannschaftsleistungen erzielt wurden. Hervorzuheben ist hier sicher die Aufholjagd beim BVB. Hier wurde aus einem 0 : 2 Rückstand noch ein 2 : 2 Unentschieden erkämpft.

11.) Drei Wünsche für die Zukunft:

1. Gesundheit für Familie und Freunde
2. Ein endlich wieder normales Leben mit dem Fußball nach überstandener Corona Pandemie
3. Meinem und allen Teams des FC Hennef 05 eine weiterhin erfolgreiche Zeit