Curacao war der 48. WM-Gegner einer DFB-Auswahl

Titelverteidiger Argentinien war der häufigste WM-Gegner

(henmo) Ab der WM 1934 in Italien bis einschl. dem ersten Gruppengegner bei der WM 2026 spielte Deutschland gegen 48 Nationen. Nr. 49 (Elfenbeinküste) kommt in der Vorgruppe auf jeden Fall noch hinzu. Bei einer erfolgreich abgeschlossenen Gruppenphase könnte zumindest die magische Marke, der 50. WM-Gegner, erreicht werden. Norwegen oder Haiti könnten die Jubiläumsgegner heißen. Aber erstmal abwarten. „Man soll das Fell des Bären nicht vorher verteilen, bis er erledigt ist“, lautet ein Sprichwort.

24 Nationen kamen aus Europa, 9 aus Südamerika, je 5 aus Afrika und Asien, 4 aus Nord-/Mittelamerika und 1 aus Ozeanien.

Nr. 1 und 2:

Gegen die argentinischen Teams um den verstorbene Legende Diego Maradona und mehrfachen Weltfußballer Lionel Messi wurde sieben Spiele, mit einer positiven Bilanz (4 Siege, 2 Remis, 1 Niederlage) ausgetragen.
Gegen das damalige Jugoslawien/BR Jugoslawien gab es sechs Begegnungen mit 4 Siegen und je 1 Remis und Niederlage.

Nr. 3 bis 6:

Auf je 5 Partien können die DFB-Auswahlmannschaften gegen das skandinavische „Drei-Kronen-Team“ aus Schweden (4 Siege, 1 Niederlage beim verlorenen Halbfinal-Skandalspiel 1958 in Schweden), gegen die „Three Lions“ aus England (je 2 Siege und 2 Remis und 1 bittere Final-Niederlage 1966 mit dem legendären Wembley-Tor, gegen die iberischen „La Roja“ aus Spanien (gleiche Bilanz wie gegen England) und gegen Italiens „Squadra Azzurra“ (2 Unentschieden, 3 Niederlagen, darunter die dramatische 3:4 Niederlage n. V. im Halbfinal-„Jahrhundertspiel“ 1970 in Mexiko zurückblicken.

Nr.7 bis 11:

Gegen fünf Nationen wurden je 4 Spiele ausgetragen. Gegen drei europäische Teams, den Interkontinentalen Einheitstaat Frankreich (2/1/1), den Alpennachbarn Österreich (3/0/1- die historisch/peinliche 1:2 Niederlage 1978 in Argentinien bei der „Schmach von Cordoba) und den Eidgenossen aus der Schweiz (2/1/1) sowie gegen die „Südamerikanische Schweiz“ genannte Uruguay (3/1/0) und dem einwohnerreichsten spanischsprechenden Mexiko (2/1/1).

Und immer noch fehlt die Spielanzahl gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien!

Nr. 12 bis 17:

Je 3 Spiele mit drei Siegen wurden gegen die südamerikanische Andenmannschaft aus Chile und das Team der Vereinigten Staaten von Amerika bestritten. Je zwei Siege und ein Unentschieden sahen die Zuschauer bei dem Aufeinandertreffen gegen „Oranje“ Niederlande (u.a. der 2:1 Finalsieg bei der Heim-Weltmeisterschaft 1974) und gegen den östlichen Nachbarn Polen. Gegen Südkorea, dem Land unter den 30 bevölkerungsreichsten Ländern der Welt, konnte zweimal am Ende gejubelt werden und ein Spiel ging bei der WM 1978 in den USA in Dallas bei der „Stinkefinger-Aktion“ von Stefan Effenberg verloren. Ausgeglichene Spielbilanz (1/1/1) zeigten die Begegnungen gegen die Tschechoslowakei. 

Nr. 18 bis 27:

In je 180 Minuten = 2 Spielen wurden Siege gegen „Down Under“ Australien, Königreich Belgien, Costa-Rica (auf Spanisch: „Reiche Küste“),  Cristiano Ronaldo s Portugal und der präsidentiellen Republik Türkei errungen. Gegen das westafrikanische Ghana gab es einen Sieg und ein Remis.

Freude bei Siegen und Leid bei Niederlagen gab es gegen die Nordafrikaner aus Algerien, Rekord-Weltmeister Brasilien, dem Land am Schwarzen Meer Bulgarien und dem zentraleuropäischen Binnenland Ungarn.

Nr. 28 bis 48:

Ein Spiel, ein Sieg gelang gegen die südamerikanischen Nationalmannschaften Bolivien`s, dem Drei-Klimazonenland, Ecuador`s, durch den die Äquatorlinie verläuft, den nach der indigenen Bevölkerungsgruppe  „Guaranies“ benannten Spielern aus Paraguay und Peru, das Land mit der trockensten Wüste der Erde. 
Den asiatischen Fußballern aus dem Iran, dem Land am Persischen Golf, aus Saudi-Arabien, dem Wüstenstaat der Arabischen Halbinsel und den Kickern der Vereinigten Arabischen Emirate, dem Land mit dem größten Ölvorkommen der Welt. Und hinzu kam seit Sonntag der 7:1 Sieg im Auftaktspiel der WM 2026 gegen Curacao, dem kleinsten Land welches je bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei ist.
Kamerun, auch genannt als das „Afrika im Kleinen“, vom dem zweitgrößten Kontinent Afrika.n
Den Armee-Fußballern der damaligen Sowjetunion (UdSSR), die eine Landesgrenze von 19.025 Kilometer hatte und ein Siebtel des Festlands der Erde umfasste und den Kilts-Trägern Schottland, dem nördlichen Drittel der größten Insel Europas, Großbritannien.

Je einmal Unentschieden endeten die Begegnungen gegen die Atlantik-Insel-Fußballer Irlands, gegen Kolumbien, dem Land der Kaffeeplantagen an der Nordspitze Südamerika gelegen, dem zum Vereinigten Königreich Großbritannien gehörenden Nordirland und Afrikas nördlichsten Land Tunesien.

„Lange Gesichter“ gab es nach den Schlusspfiffen gegen Dänemark, dem nördlichen Nachbarland mit den 1.419 Inseln, der damaligen Deutschen Demokratischen Republik „DDR“ bei der Heim-WM 1974, gegen die Pazifikinsel mit „Der aufgehenden Sonne“ Japan, gegen Kroatien mit ihren überwiegend in Rot-Weiß spielenden Superfußballern und dem heutigen Serbien, dem ehemals größten Landesteil der damaligen Republik Jugoslawien.