Liebe Freunde des FC Hennef 05

in der Fußball-Sommerpause, ob bei den Profis oder bei uns, den Amateuren, sollen nicht alles ruhen. Daher möchten wir auf unserer Vereinsseite einiges von / über frühere Fußball-Weltmeisterschaften berichten. Anfangen möchten wir mit:

Besonderheiten, Affären, Skandale und Sprüche bei früheren Fußball-Weltmeisterschaften

(henmo) Bei den bisherigen Teilnahmen von deutschen Mannschaften an 20 WM-Endrunden-Turnieren wurde so mancher Spruch „rausgelassen“, Affären gemeldet und es entwickelten sich Skandale. Einige davon sind in Erinnerung geblieben oder auch in Vergessenheit geraten. Wir wollen daher für Auffrischung sorgen.

1930: Der Kostenaufwand zur ersten WM nach Südamerika zufahren war dem Verband wegen der Weltwirtschaftskrise zu hoch. 1934: Den Spielern wurde vom Reichstrainer Nerz verboten den Hotelaufenthalt in Italien zu verraten. Die Spielerehefrauen durften auch keine Kenntnisse davon haben. Auch die Essensregelungen mussten geheim bleiben. Daraufhin reiste der Münchener Siegfried Haringer während des Turniers nach Hause. 1954: Unvergessen der „Der Geist von Spiez“ und die kluge Aufstellung von Trainer Sepp Herberger im ersten Spiel gegen Ungarn. 1958: Die verlorene Halbfinalbegegnung gegen das Ausrichterteam Schwedens uferte teilweise aus und ging in die Annalen als „Schlacht von Göteborg“ ein. 1962: Uwe Seeler kommentierte:“ Es war wohl die grauenhafteste WM“. Grund: Das teilweise rohe Auftreten einiger Mannschaften. 1966: Im hitzig geführten Duell gegen Uruguay rastete der „Uru“ Troche – erst nach grobem Foul an Lothar Emmerich (Ellenbogenschlag) und dann beim Verlassen des Spielfelds erhielt Uwe Seeler noch eine Ohrfeige. 1970: Das „Jahrhundertspiel“ im Halbfinale gegen Italien war nichts für schwache Nerven. Abwechselnde Torfolgen, dramatische Führungen und zum Schluss das verlorene Elfmeterschießen. 1974: Die Eckfahnen beim siegreichen Finale gegen die Niederlande waren zum offiziellen Anpfiff noch nicht aufgestellt worden. Daher verzögerte sich der Spielbeginn um einige Minuten. Amateurhaft!!! 1978: Die „Schande von Cordoba“. Österreich gewann gegen Deutschland. 1982: Unvergessen der „Kung Fu Sprung“ von Torwart Toni Schumacher gegen den französischen Stürmer Patrick Battiston. Battiston war schwerverletzt. Schumacher erhielt keine Karte! 1986: TW Uli Stein musste wegen der ausgesprochenen Beleidigung „Suppenkasper“ gegen Teamchef Franz Beckenbauer sofort die Heimreise nach Europa antreten. 1990: Total frustrierter Frank Rijkaard bespuckte Rudi Völler bei der Niederlage im „Hassgipfel“ Niederlande gegen Deutschland. 1994: Ein erhobener Mittelfinger und hämischer Applaus von Stefan Effennberg gegenüber den deutschen Fans im Spiel gegen Südkorea in Dallas veranlassten Trainer Berti Vogts zu suspendieren und umgehend nach Deutschland zuschicken. 1998: Trauriger Tiefpunkt. Deutsche „Fans“ schlugen einen französischen Polizisten brutal nieder, dass dieser später als gelähmte Person aus dem Krankenhaus entlassen wurde. 2002: Franz Beckenbauer sagte vor dem Turnier: Wir haben keine Stars, aber eine gute Mannschaft. 2006: Nach dem gewonnenen Viertelfinalspiel gegen Argentinien sagte Jens Lehmann: „Sie kamen singend und tanzend aus dem Bus gestiegen und sind tretend und schlagend vom Platz

gegangen“. 2010: „Kaiser“ Beckenbauer beurteilte den WM-Spielball „Jabulani“ wie folgt: „Es ist kein Lederball mehr, sondern eine Mischung aus Mars- und Mondstaub, Gold und Platin“. 2014: „Wo keine Muskeln sind, kann man sich auch nicht weh tun. Meine Waden sind so dünn, da kann der Gegner keine Knochen sehen, weil er sie so schlecht sieht“. 2018: Schuld und Schuldige bei dem frühen WM-Aus in Russland: Kaltes Wasser aus der Dusche (Mats Hummels), Spielekonsolenkoffer (Julian Draxler), Wasserpfeife (Antonio Rüdiger), Fernseher fiel von der Wand (Matthias Ginter) und, und und. 2022: Nachhaltige Sprüche auf dem DFB-Bus waren u.a.: „Eine Woche lang vegetarisch essen“ oder „Bringe deine eigene Einkaufstüte mit in den Supermarkt“. Gebracht hat es der Mannschaft nichts.