Trainerwechsel bei den A-Junioren

Nachdem der FC Hennef 05 sich eigentlich bereits im Januar mit Lukas Pfeiffer und seinem Trainerteam auf eine weiter Zusammenarbeit über den Sommer hinaus verständigt hatte, kommt es nun doch anders.

„Lukas hat Anfang April ein für ihn reizvolles und spannendes Angebot aus dem Profibereich erhalten, dass er nach ein paar Tagen Bedenkzeit angenommen hat“, erklärt Nachwuchsleiter Michael Pütz die neue Situation. „Hier kann er perspektivisch seinen Traum verwirklichen, als hauptamtlicher Trainer zu arbeiten“ ergänzt Pütz.

Dass diese Personalie bis zur heutigen Verpflichtung eines Nachfolgers nicht an die Öffentlichkeit kam, spricht für die große Professionalität und Seriösität aller Beteiligten.

Die Spieler der Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 wurden vorab informiert und haben die neue Situation unaufgeregt aufgenommen.

„Mir ist die Entscheidung unheimlich schwer gefallen, weil ich mich in Hennef pudelwohl gefühlt habe. Das liegt vor allem an den Trainerkollegen, dem familiären Umfeld und der herausragenden Organisation des Nachwuchszentrums.

Wir haben im Trainerteam der U19 einen großen Aufwand betrieben, mit dem Ziel, unsere Fußballleidenschaft irgendwann hauptamtlich ausüben zu können. Diese Chance möchte ich nun für mich wahrnehmen.

Ich bedanke mich bei allen für die tolle Zeit und die Unterstützung und wünsche allen Kollegen und Mitarbeitern in Hennef von Herzen viel Gesundheit und weiterhin viel sportlichen Erfolg“ verabschiedet sich Lukas Pfeiffer aus dem „Trainer-Chat“.

Nachfolger von Lukas Pfeiffer wird mit Marek Dabrowski ein neues Gesicht im Jugendfußball. „Wir waren schon länger in Kontakt und hatten eigentlich verabredet, uns nach Corona ergebnisoffen über eine künftige Zusammenarbeit auszutauschen“ merkt Michael Pütz an. „Als dann die Vakanz in der U19 entstand, waren wir uns nach einem längeren Telefonat und zwei persönlichen Gesprächen sicher, dass Marek der Richtige ist um das Erbe der bisherigen Trainer anzutreten und die Entwicklung unserer Spieler mit seiner Erfahrung noch weiter zu forcieren“.

„Lukas Pfeiffer und seinen Co-Trainern danken wir für die stets professionelle, vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit. Für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg“ findet auch Michael Pütz nur lobende Worte für die scheidenden Trainer.

Zur Person:
Marek Dabrowski (41) hat über mehrere Jahre als Profi in der zweiten polnischen Liga gespielt. Zum Ende seiner aktiven Zeit hat er seine Karriere in der Oberliga, u.a. beim Bonner SC und beim VfL Alfter ausklingen lassen. Bis zum Lockdown war er zuletzt knapp zwei Jahre als Seniorentrainer beim FC Adler Meindorf aktiv.

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