11 Fragen, 11 Antworten … unsere Trainer stellen sich!

Wir nutzen die fußballfreie Zeit, um Euch auch weiterhin Einblicke in unsere Nachwuchsarbeit zu geben. Mit dem neuen Format „11 Fragen, 11 Antworten“ stellen wir Euch nun nach und nach unsere Trainer, Co-Trainer, Betreuer und Mitarbeiter vor.

Mit besonderer Spannung werden sicher die Antworten unseres neuen U19 Trainers Marek Dabrowski erwartet … hier sind sie für Euch!

1.) Wie sieht Dein persönlicher Alltag während des Lockdowns aus?

MD: Mein normaler Job als Koch in der Mensa der Universität in Bonn ruht aktuell wegen der Corona-Pandemie. Ich erstelle seit einigen Wochen fortlaufend eine ganze Menge an Trainingsvideos, die ich auch auf Facebook veröffentlicht habe. Zudem haben mich einige talentierte Nachwuchsspieler gebeten, mit ihnen individuell zu arbeiten, was ich sehr gerne tue.

2.) Was fehlt Dir, abgesehen vom Fußball aktuell am meisten?

MD: Am meisten fehlen mir die persönlichen Kontakte, die Freunde, die Familie.

3.) Was macht für Dich den FC Hennef 05 „besonders & gut“?

MD: Die professionelle Arbeit von der Jugend bis zu den Senioren. Der FC Hennef 05 ist wie eine große Familie. Die Menschen, die ich bisher kennenlernen durfte, sind alle sehr offen und freundlich. Und natürlich die fantastischen Trainingsbedingungen, die ihresgleichen suchen. Der FC Hennef 05 ist ein absoluter Topverein in der Region mit einer herausragenden Jugendarbeit.

Mein Sohn hat selbst vier Jahre im Hennefer Nachwuchs gespielt, so dass ich die Art und Weise, wie professionell die Jugendlichen dort ausgebildet werden hautnah erfahren durfte. Als dann kürzlich das Angebot kam, die U19 in Hennef zu übernehmen, musste ich nicht lange überlegen.

Die Gespräche mit Michael Pütz, dem Nachwuchsleiter des FCH waren äußerst angenehm und seriös. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und nun freue ich mich darauf die Kollegen, vor allem aber die Jungs persönlich kennenzulernen. Als Trainer kann man sehr stolz sein, für so einen Verein arbeiten zu dürfen.

4.) Die Corona Pandemie lässt nun schon seit einigen Wochen keinen Trainings- und Spielbetrieb zu. Wie empfindest Du die aktuelle Situation?

MD: Zu Beginn der Pandemie haben meine Familie und ich nicht damit gerechnet, dass die Lockdown-Maßnahmen so lange anhalten. Nach einigen Wochen, der Freistellung von der Arbeit, haben wir realisiert, dass die Lage doch ernster ist als wir vermutet haben. Der einzige Pluspunkt ist, dass wir als Familie nun mehr Zeit füreinander haben. Trotzdem hoffe ich, dass wir bald wieder auf den Trainingsplatz dürfen.

5.) Du trainierst demnächst die U19 beim FC Hennef 05. Hattest Du schon Kontakt zu den Spielern?

MD: In der Kürze der Zeit und wegen der Corona-Einschränkungen war dies bisher leider nicht möglich. Ich werde mich aber schon heute (04.05.2020) im Rahmen einer Videokonferenz bei den Jungs vorstellen.

Anschließend starten dann auch sofort die Einzelgespräche mit den Spielern, um jeden Einzelnen besser kennenzulernen und natürlich auch deren Fragen ausführlich zu beantworten.

6.) Gibst Du den Jungs Trainingspläne an die Hand oder wie halten sich die Spieler zurzeit fit?

MD: Hierzu werde ich mich mit dem bisherigen Trainer, Lukas Pfeiffer noch abstimmen. Er und sein Team haben ja bisher und auch in der Zeit des Lockdowns hochprofessionelle Arbeit abgeliefert, so dass wir vermutlich gar nicht viel an den bisherigen Vorgaben ändern müssen.

7.) Würdest Du nach Corona eine Fortsetzung der „laufenden“ Saison befürworten oder sollte man bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs komplett neu starten?

MD: Ich plädiere für einen Abbruch der laufenden Saison. Ich könnte mein neues Team dann in Ruhe kennenlernen und bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs bei null mit den Jungs starten.

8.) Unabhängig von der noch ausstehenden Verbandsentscheidung zu Frage 7, wie sehen Deine Pläne für die nächste Saison aus?

MD: Der Anspruch des FC Hennef 05 ist es, jedes Jahr in der Mittelrheinliga ganz oben mitzuspielen und natürlich die jungen Spieler in der individuellen Entwicklung voranzubringen. Wenn es uns gelingt, bis zum Ende der Saison im Aufstiegsrennen zur A-Junioren Bundesliga West mitzumischen und, wie zuletzt in Hennef praktiziert 4-5 Spieler in den Kader der 1. Mannschaft zu integrieren, haben wir unsere Ziele erreicht. Je nach Verbandsentscheidung ist ja auch ein Bundesligaaufstieg in der zurzeit ruhenden Saison noch nicht gänzlich ausgeschlossen.

9.) Wie ist der Stand der Kaderplanungen bei den 2002/2003ern?

MD: Hierzu tausche ich mich aktuell mit unserem Nachwuchsleiter Michael Pütz sehr intensiv aus. Erfreulicherweise haben alle 2002er, die wir/ der FC Hennef 05 halten wollte bereits ihre Zusage für die nächste Saison gegeben. Das ist ein fantastisches Gerüst, da diese Jungs bereits Erfahrung aus der B-Junioren Bundesliga und einer ersten starken A-Junioren Mittelrheinligasaison mitbringen.

Darüber hinaus wollen wir natürlich auch unsere Leistungsträger aus der aktuellen U17 von einem Verbleib in Hennef überzeugen. Die Gespräche hierzu laufen bereits und wir sind guter Dinge, dass uns dies gelingt. Natürlich haben wir auch ein paar interessante externe Namen auf dem Zettel. Auch hier werden wir bereits in den kommenden Tagen intensiv für den FC Hennef 05 werben. Der FCH hat im Mittelrhein, aber auch im FV Rheinland mittlerweile eine solch positive Strahlkraft entwickelt, dass wir definitiv mit einem sehr sehr starken Kader in die Saison gehen werden.

10.) Was war Dein bisher schönster Moment, Dein schönstes Erlebnis als Trainer?

MD: Ich bin ja noch nicht so lange im Trainergeschäft, aber mein schönster Moment war, als wir in meiner ersten Saison als Trainer beim FC Adler Meindorf gleich aufgestiegen sind und die Jungs mich anschließend in die Sieg geworfen haben.

11.) Drei Wünsche für die Zukunft:

MD: Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie, meine Kinder und alle, die mir wichtig sind. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass die Pandemie bald ein Ende hat und wir wieder in die Normalität zurückkehren. Zu guter Letzt wünsche ich mir, dass ich meine hohen und ehrgeizigen Ambitionen als Trainer umsetzen kann und auch hier meinen eigenen Ansprüchen gerecht werde.

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